Drohneninspektion für Infrastruktur und Technik
Drohnen ermöglichen visuelle und thermische Kontrollen aus Perspektiven, die mit klassischen Mitteln nur mit höherem Aufwand erreichbar sind. Sie können dazu beitragen, Gerüste, Hubarbeitsbühnen oder lange Begehungswege in bestimmten Prüfschritten zu reduzieren und ermöglichen eine schnelle Dokumentation grosser oder schwer zugänglicher Bereiche. Die fachliche Bewertung der aufgenommenen Daten bleibt dabei Teil des jeweiligen Inspektionsprozesses.

Typische Inspektionsbereiche
Gebäude & Dächer
Fassaden, Dachflächen, Entwässerung, schwer sichtbare Gebäudeteile und technische Aufbauten können aus verschiedenen Winkeln dokumentiert werden, ohne dass jeder Bereich direkt betreten werden muss.
Energie & Anlagen
Photovoltaik, technische Anlagen, Leitungsbereiche oder infrastrukturelle Einrichtungen können je nach Aufgabe optisch oder thermisch erfasst werden. Entscheidend ist die passende Sensorik und ein reproduzierbarer Aufnahmeablauf.
Infrastruktur
Masten, Brückenbereiche, Bauwerke, Böschungen und andere schwer zugängliche Strukturen können für eine erste Sichtprüfung oder dokumentierte Detailaufnahme aus der Luft erfasst werden.
Optisch, Zoom oder Wärmebild?
Die richtige Sensorik richtet sich nach dem gesuchten Merkmal. Hochauflösende optische Kameras eignen sich für sichtbare Oberflächenmerkmale und Dokumentation. Zoom unterstützt bei Details aus grösserer Distanz. Wärmebildtechnik kann Temperaturunterschiede sichtbar machen, sofern Aufnahmebedingungen und Auswertung zur Aufgabe passen. Für komplexe Prüfungen können mehrere Sensoren kombiniert werden.
Sichere Distanz statt unnötiger Nähe
Bei Inspektionen ist die beste Aufnahme nicht automatisch diejenige mit dem geringsten Abstand. Hindernisse, Wind, Reflexionen, elektromagnetische Umgebung, Personen und die Geometrie des Objekts beeinflussen die Flugplanung. Wir legen deshalb gemeinsam fest, welche Bildqualität benötigt wird und aus welcher Distanz sie sicher erreicht werden kann.
DJI-Systeme nach Inspektionsaufgabe
Matrice 4T
Für mobile visuelle und thermische Inspektionen mit Weitwinkel, mittlerer Tele-, Tele- und Wärmebildkamera sowie Laser-Entfernungsmessung.
Matrice 400 + H30T
Für längere Einsätze, stärkeren Zoom und komplexere Sensoranforderungen. Die H30T kombiniert optische Kameras, Wärmebild, Laser und NIR.
Dock 3
Für wiederkehrende, standardisierte Remote-Inspektionen an definierten Standorten mit Matrice 4D/4TD und FlightHub 2.
Wiederholbare Inspektionen
Für Wartung und Zustandsvergleich ist eine wiederholbare Datenerfassung besonders wertvoll. Definierte Flugpositionen, Kamerawinkel, Zoomstufen und Dokumentationsabläufe erleichtern den Vergleich zwischen verschiedenen Zeitpunkten. Bei regelmässigen Aufgaben können standardisierte Missionen oder je nach Projekt auch automatisierte Lösungen mit DJI Dock geprüft werden.
Dokumentation und Datenweitergabe
Ein Inspektionsflug sollte nicht mit dem Speichern der Bilder enden. Dateistruktur, Benennung, Georeferenzierung, Zuordnung zu Bauteilen und die Weitergabe an Fachpersonen sind wichtige Teile des Prozesses. Je nach System kann auch eine zentrale Daten- und Einsatzverwaltung über DJI FlightHub 2 sinnvoll sein. Wir helfen, den Workflow so einfach wie möglich aufzubauen.
Vom Einzelauftrag zum betrieblichen Werkzeug
Unternehmen, die regelmässig Inspektionen durchführen, profitieren von einer klaren Systemstruktur: geeignetes Fluggerät, passende Sensorik, ausreichende Akkus, definierte Checklisten, geschulte Piloten und ein nachvollziehbarer Datenablauf. So wird aus einer Drohne ein tatsächlich nutzbares Arbeitsmittel.
Schulung, Betrieb und Support
LW-Drones unterstützt bei Systemauswahl, Inbetriebnahme, Schulung und technischer Betreuung. Bei anspruchsvolleren Einsatzprofilen berücksichtigen wir auch die betrieblichen Voraussetzungen und mögliche Bewilligungsfragen. Ziel ist ein Inspektionsprozess, der zur Organisation und zum tatsächlichen Arbeitsalltag passt.

