Lastentransport mit der DJI FlyCart 100
Transportdrohnen eröffnen neue Möglichkeiten, wenn Material in schwer zugängliches Gelände, über steile Strecken oder zu Einsatzorten ohne direkte Zufahrt gebracht werden muss. Im aktuellen LW-Drones Portfolio steht dafür die DJI FlyCart 100 im Mittelpunkt. Damit ein solcher Transport zuverlässig funktioniert, müssen Nutzlast, Strecke, Energieversorgung, Lastaufnahme, Bodenorganisation und Betriebsverfahren von Anfang an zusammen geplant werden.
DJI FlyCart 100 im Einsatz
Offizielles DJI-Produktvideo: Transport, Windenbetrieb und professionelle Einsatzmöglichkeiten der FlyCart 100.
Wo Transportdrohnen sinnvoll sein können
Schwer zugängliches Gelände
Materialtransporte in steilem, unwegsamem oder abgelegenem Gelände können dort interessant sein, wo Fahrzeuge nur eingeschränkt eingesetzt werden können oder lange Umwege notwendig wären.
Bau & Infrastruktur
Werkzeuge, Komponenten und Verbrauchsmaterial können für definierte Projekte zu schwer erreichbaren Arbeitsstellen transportiert werden. Entscheidend sind sichere Aufnahme- und Übergabepunkte.
Einsatzorganisationen
Bei geeigneten Einsatzkonzepten kann eine Transportdrohne die Materiallogistik unterstützen, wenn Zeit, Gelände oder Zugänglichkeit eine besondere Rolle spielen.
Die Last bestimmt mehr als nur das Gewicht
Für die Auslegung reicht die Angabe einer maximalen Nutzlast nicht aus. Abmessungen, Schwerpunkt, Form der Last, Anschlagpunkt, Pendelverhalten und die Art der Übergabe beeinflussen das gesamte Flugverfahren. Bereits vor dem ersten Einsatz sollte klar sein, wie die Last vorbereitet, aufgenommen, kontrolliert und am Ziel wieder abgegeben wird.
Strecke, Höhenprofil und Wetter
Ein Transport über wenige hundert Meter im ebenen Gelände stellt andere Anforderungen als ein Flug entlang eines Hanges oder zu einem höher gelegenen Einsatzpunkt. Höhenunterschied, Wind, Temperatur, Hindernisse und notwendige Sicherheitsreserven wirken sich auf Einsatzplanung und Energiebedarf aus. Deshalb prüfen wir nicht nur die Distanz, sondern das komplette Streckenprofil.
Warum FlyCart 100?
Die FlyCart 100 erweitert die Schwerlastklasse deutlich: DJI nennt bis zu 100 kg Nutzlast in der vorgesehenen Einzelakku-Konfiguration beziehungsweise bis zu 85 kg mit zwei Akkus. Für neue Projekte vergleichen wir nicht nur die Last, sondern auch Fahrzeugtransport, Ladeinfrastruktur, Strecke und Bewilligungsaufwand.
Winde, Lastaufnahme und Übergabe
Je nach Aufgabe kann die direkte Aufnahme und Abgabe am Boden oder ein Windenverfahren sinnvoll sein. Dabei müssen Seillänge, Lastsicherung, Abstand zu Personen, Kommunikationsabläufe und die Position des Bodenpersonals sauber definiert sein. LW-Drones betrachtet diese Punkte als Teil des Betriebsverfahrens und nicht als nachträgliches Zubehörthema.
Energieversorgung entscheidet über die Leistung im Alltag
Professionelle Transportaufgaben benötigen ein belastbares Akku- und Ladekonzept. Anzahl Akkus, Ladeleistung, Stromversorgung vor Ort, Kühlung und geplanter Einsatzrhythmus bestimmen, wie viele Transporte praktisch durchgeführt werden können. Wer nur das Fluggerät betrachtet, unterschätzt häufig den logistischen Aufwand zwischen den Flügen.
Start- und Zielpunkt müssen mitgeplant werden
Am Startpunkt braucht es genügend Platz für Vorbereitung, Akkuwechsel, Lastaufnahme und Sicherheitsabstände. Am Ziel muss klar sein, wer die Last übernimmt und wie die Übergabe erfolgt. Funk- oder Sichtverbindung zwischen den beteiligten Personen, Absperrung und Notfallverfahren gehören ebenso zum Konzept wie die Flugroute selbst.
Betriebsverfahren und Bewilligung
Transportflüge können je nach Last, Flugweg, Umgebung und Betriebsart besondere Anforderungen an Risikobeurteilung, Betriebsverfahren und Bewilligungen stellen. Wir unterstützen bei der technischen Einsatzplanung und bei der Strukturierung der erforderlichen Unterlagen. Massgebend ist immer das konkrete Betriebsszenario; allgemeine Herstellerangaben ersetzen keine projektspezifische Beurteilung.
Ein Transportprojekt beginnt mit wenigen konkreten Angaben
Für eine erste Einschätzung benötigen wir vor allem Informationen zur Last, zum Start- und Zielpunkt, zur ungefähren Strecke, zum Höhenprofil und zur gewünschten Transportleistung. Fotos oder Karten des Geländes helfen zusätzlich. Auf dieser Grundlage lässt sich klären, ob eine FlyCart-100-Lösung technisch und betrieblich sinnvoll weiterverfolgt werden kann.
Schulung und praktische Einführung
Transportdrohnen erfordern eingespielte Abläufe zwischen Pilot und Bodenpersonal. Deshalb sollte die Einführung nicht nur die Fernsteuerung abdecken, sondern auch Lastaufnahme, Kommunikation, Abbruchkriterien, Akkuwechsel und Notfallverfahren. Wir können die Schulung auf die konkrete Konfiguration und das vorgesehene Einsatzszenario abstimmen.
Systemplanung durch LW-Drones
Wir begleiten das Projekt von der technischen Vorprüfung über die Systemkonfiguration bis zu Schulung, Betriebsplanung und Support. Ziel ist nicht der Verkauf einer einzelnen Drohne, sondern eine Transportlösung, die zur tatsächlichen Aufgabe, zur Infrastruktur vor Ort und zu den vorgesehenen Betriebsbedingungen passt.

