DJI Dock 3 ist für automatisierte Remote-Einsätze mit Matrice 4D und Matrice 4TD ausgelegt. Neben stationären Installationen unterstützt die Generation erstmals auch geeignete fahrzeuggebundene Einsatzkonzepte. LW-Drones plant Dock, Drohne, Kommunikation, FlightHub 2 und Betriebsverfahren als Gesamtsystem.

Für 24/7-Remote-Einsätze entwickelt
Dock 3 ist für wiederkehrende Missionen, Inspektion, Sicherheitsaufgaben und definierte Einsatzbereitschaft vorgesehen. Die Dock-Station übernimmt Unterbringung, Laden und die technische Bereitstellung der Matrice-4D-Serie; Planung, Fernsteuerung und Datenprozesse können über DJI FlightHub 2 organisiert werden.
Robuste Station für anspruchsvolle Standorte
- Schutzklasse IP56 für das Dock.
- Betriebstemperatur laut DJI von -30 bis +50 °C.
- Maximale Betriebshöhe des Docks bis 4.500 m.
- Laden von 15 auf 95 Prozent in rund 27 Minuten unter DJI-Testbedingungen.
- Integrierte RTK- und Umweltüberwachung für geplante Remote-Missionen.
Matrice 4D und Matrice 4TD


Die zugehörigen Drohnen bieten laut DJI bis zu 54 Minuten maximale Flugzeit unter kontrollierten Testbedingungen und einen maximalen Betriebsradius von bis zu 10 km. Die 4D ist auf visuelle Erfassung und Mapping ausgerichtet, die 4TD ergänzt die Kameras um Wärmebild und NIR-Funktionen. Beide können mit RC Plus 2 Enterprise auch für geeignete Standalone-Einsätze genutzt werden.
Fahrzeuggebundene Bereitstellung

DJI beschreibt Dock 3 als erste Dock-Generation mit Unterstützung für mobile Fahrzeugmontage. Für einen solchen Einsatz müssen Fahrzeug, Befestigung, Stromversorgung, Kommunikationsverbindung, Positionierung und die betrieblichen Verfahren gemeinsam geprüft werden. Eine mobile Montage ist daher immer ein Integrationsprojekt.
FlightHub 2 als Einsatz- und Datenplattform
FlightHub 2 verbindet Missionen, Livebilder, Geräteverwaltung und Daten in einer zentralen Umgebung. Rollen, Zugriffe, Netzwerkanbindung und Datenwege sollten bereits bei der Projektplanung definiert werden, besonders bei Behörden, Infrastrukturbetreibern und Sicherheitsorganisationen.
Projektablauf mit LW-Drones
- Anwendungs- und Standortanalyse.
- Prüfung von Strom, Netzwerk, Wetter und Hindernisumgebung.
- Auswahl Matrice 4D oder 4TD und benötigtes Zubehör.
- FlightHub-2-, Benutzer- und Datenkonzept.
- Betriebsverfahren, Schulung und Bewilligungsunterlagen.
- Inbetriebnahme, Tests und laufende Betreuung.
Ein Dock macht einen Flug nicht automatisch bewilligungsfrei oder vollständig unbeaufsichtigt. Einsatzgebiet, Überwachung, Betriebsgrenzen, Datenschutz und erforderliche Schweizer Genehmigungen werden projektspezifisch festgelegt.

